Köhler fühlt sich dem Amt gewachsen

Horst Köhler

 

 

 

 

 

 

Horst Köhler ist Bundespräsidentenkandidat von Union und FDP.

Berlin (dpa) - Nach seiner Nominierung als Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten hat der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) Köhler seine Tätigkeit mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Er fühle sich «tief geehrt», sagte Köhler in Washington. Noch heute will er nach Deutschland zurückkehren, um die bevorstehenden Aufgaben zunächst mit seiner Frau und den beiden Kindern zu besprechen. Die Nominierung habe er gerne angenommen. Er fühlt sich der Aufgabe gewachsen.


dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Köhler fühlt sich durch Kandidatenkür geehrt

Berlin (dpa) - Nach seiner Nominierung als Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten hat Horst Köhler seine Tätigkeit als IWF-Chef mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Er fühle sich «tief geehrt», sagte Köhler in Washington. Köhler will noch heute nach Deutschland zurückkehren. US-Finanzminister John Snow würdigte die Verdienste Köhlers als IWF-Direktor. Er verwies unter anderem auf die größere Transparenz in der Finanzorganisation und besseres Krisenmanagement im IWF.

Merz und Faltlhauser über Steuerkonzept einig

Berlin (dpa) - CDU und CSU haben sich nach Zeitungsberichten auf ein gemeinsames Steuermodell geeinigt. Das berichten die «Stuttgarter Zeitung» und die «Financial Times Deutschland» nach abschließenden Beratungen des CDU-Finanzpolitikers Friedrich Merz und des bayerischen Finanzministers Kurt Faltlhauser. Danach solle der von Merz favorisierte Stufentarif für die Einkommenssteuer erst in einem zweiten Schritt eingeführt werden. Die Pendlerpauschale soll in veränderter Form beibehalten werden.

BDI-Präsident fordert vor Kanzler-Gespräch weitere Steuersenkungen

Hamburg (dpa) - Vor dem heutigen Spitzengespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die deutsche Wirtschaft zusätzliche Reformen und Steuererleichterungen gefordert. Damit nicht noch mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, brauchen man eine weitere Steuerreform, sagte BDI-Präsident, Michael Rogowski, der «Bild»-Zeitung. Ferner müssten die Unternehmen von ihren hohen Lohnnebenkosten entlastet werden, damit sie in Deutschland künftig wieder günstiger produzieren könnten.

Deutsche übernimmt hohen UN-Posten

New York (dpa) - Die deutsche UN-Mitarbeiterin Angela Kane ist zur Beigeordneten Generalsekretärin der Vereinten Nationen ernannt worden. Damit ist sie die höchstrangige Deutsche im Mitarbeiterstab der Weltorganisation an deren Hauptsitz in New York. Ihre neue Aufgabe ist die Betreuung der UN-Vollversammlung sowie die Organisation großer UN-Konferenzen. Kane stammt aus Hameln, studierte in München und ging dann zur Weltbank nach Washington. Den Vereinten Nationen schloss sie sich vor 27 Jahren an.

Chinas Regierungschef will langsameres Wachstum

Peking (dpa) - Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat für ein etwas langsameres Wirtschaftswachstum plädiert und mehr finanzielle Unterstützung für die Bauern verkündet. Der Regierungschef äußerte sich zum Auftakt der diesjährigen Tagung des Volkskongresses in Peking. Vor den 3000 Delegierten gab der Regierungschef nach 9,1 Prozent im Vorjahr ein Wachstum der Wirtschaft von sieben Prozent für dieses Jahr vor. Damit reagiert Wen Jiabao auf Anzeichen für Inflation und eine Überhitzung der Investitionen.

Schwarzenegger ernennt Clint Eastwood zum Naturschutz-Berater

Sacramento (dpa) - Arnold Schwarzenegger hat sich in Hollywood Verstärkung geholt. Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood, ehemals Bürgermeister der Kleinstadt Carmel, soll den kalifornischen Gouverneur in Naturschutz- und Naturparkfragen beraten. Der 73-jährige Eastwood ist wie Schwarzenegger ein Republikaner. Er wurde als eines von vier Mitgliedern des Naturpark- und Freizeitausschusses ernannt. Das Gremium berät sich mit dem Gouverneur über die Erhaltung und den Ausbau von Naturparks.

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